Unbenanntes Dokument
    Susanne Bosch  
    Project Documentation 2005-17Calendar 2017BibliographyFree downloads of printed publicationsVitaResearchContact  
     
weiterzurück>  

to top

Verwunderlich, dass ihr euch wundert – aber wir tun es auch

Strange that you wonder – but we do as well5 biographical extracts from German-Turkish in between realities audio-visual installationCafé Kotti, Adalberstr. 96, 10999 Berlin, daily open from 9-129 August – 4 October 2009

This audio-visual installation presented a number of transcribed excerpts of migration biographies. The work was installed in a Turkish café in the centre of Berlin-Kreuzberg, the heart of the largest Turkish diasporic community in the world.

Every migratory movement starts with an aspiration and expectation of positive change to the current situation, but none of these migratory experiences are predictable or controllable. The selected migration biographies reflect the problematic experiences of a migratory movement.

It reveals the consequences on individual’s lives, for example, refused asylum statuses, deportation, torture and detainment, broken families, generational and gender conflicts.

This dialogical installation invited citizens and visitors to explore the everyday realities and complexities faced by the Turkish and Kurdish communities.

Berlin-Istanbul, exhibition of the Berlin Senate Scholarship grantees for Istanbul, Kunstraum Kreuzberg Bethanien, Berlin, curated by Stephane Bauer, 28 August - 4th October 2009With artists: Gabriele Basch, Susanne Bosch, Thomas Büsch, Nezaket Ekici, Katja Eydel, Parastou Forouhar, Bernardo Giorgi, Erik Göngrich, Mona Jas, Rainer Kamlah, Christoph Keller, Werner Klotz, Marisa Maza, Isa Melsheimer, Ulrike Mohr, Catrin Otto, Natascha Sadr Haghighian, Nada Sebestyen, Yuan Shun, Roland Stratmann, Dimitris Tzamouranis, Ina Wudtke, Florian Wüst, Florian Zeyfang http://www.kunstraumkreuzberg.de/www.berlinistanbul2009.org

Verwunderlich, dass ihr euch wundert – aber wir tun es auch
5 biographische Ausschnitte in dem deutsch-türkischen Dazwischen
Audio-Visuelle Installation
29. August bis 4.Oktober 2009
Café Kotti am Kotti, Adalberstr. 96, 10999 Berlin, Täglich geöffnet 9-1h

Die Arbeit transformiert eine Anzahl von transkribierten Ausschnitten von Migrationsbiographien in eine audio-visuellen Installation. Dies ist installiert in einem türkischen Café im Herzen des migrantischen Berlin-Kreuzbergs, der grössten türkischen Diaphora –Gemeinde ausserhalb der Türkei. Die ausgewählten Migrationsbiographien spiegeln die missglückten oder problematischen Seiten von Migrationsbewegungen wieder und deren Konsequenzen auf ein Leben- wie abgelehnte Asylanträge, Abschiebungen, Haft und Folter, zerrüttete Familien, Generations- und Geschlechterkonflikte. Jede migrantische Bewegung beginnt mit einer Hoffnung und Erwartung auf eine positive Verbesserung der aktuellen Situation-und jede Bewegung ist weder 100 % plan- noch kontrollierbar.

Mich interessieren Visionen und visionäre Kräfte, die Menschen antreibt, etwas Bestimmtes zu tun. Dass mein Ursprungsland, Deutschland, für viele Menschen ein Land ihrer Visionen ist, realisierte ich erst, nachdem ich es in allen Facetten gehört und gesehen habe.
In dem folgenden Buch befinden sich transkribierte Ausschnitte von Biographien, die Menschen mir über sich oder nahestehende Menschen mitgeteilt haben.
Jede migrantische Bewegung beginnt mit einer Hoffnung und Erwartung auf eine positive Verbesserung der aktuellen Situation - und jede Bewegung ist weder 100 % plan- noch kontrollierbar. Den Gesprächen lag zugrunde mein Interesse (und zum Teil persönliche Betroffenheit), wie Entscheidungen, ein Land zu wechseln,
einen Lebensweg formen. Ich bin auch einer umgekehrten Form von migrantischer
Bewegung begegnet - da, wo politische Systeme Entscheidungen getreffen und deren Konsequenz bedeutet, dass Menschen aus einem Gesellschaftssystem unfreiwillig entlassen werden. Migration ist keine nur rein persönliche Entscheidung, sie wird von politischen und gesellschaftlichen Systemen mitbestimmt.
Und dass bis in Generationen, die sich nicht mehr als diejenigen in der unmittelbaren Bewegung empfinden.
August 2009

Die Arbeit ist Teil von Berlin-Istanbul, Kunstraum Kreuzberg Bethanien, Berlin,
Kurtiert von Stephane Bauer, 28. August-4. Oktober 2009
KünstlerInnen: Gabriele Basch, Susanne Bosch, Thomas Büsch, Nezaket Ekici, Katja Eydel, Parastou Forouhar, Bernardo Giorgi, Erik Göngrich, Mona Jas, Rainer Kamlah, Christoph Keller, Werner Klotz, Marisa Maza, Isa Melsheimer, Ulrike Mohr, Catrin Otto, Natascha Sadr Haghighian, Nada Sebestyen, Yuan Shun, Roland Stratmann, Dimitris Tzamouranis, Ina Wudtke, Florian Wüst, Florian Zeyfang
Das Istanbul-Stipendium wird seit 1988 von der Berliner Senatsverwaltung für Kultur vergeben. Anlässlich des 20-jährigen Bestehens der städtepartnerschaftlichen Beziehungen zwischen Berlin und Istanbul erfolgt jetzt ein Rückblick.
Es werden Arbeiten der 24 StipendiatInnen gezeigt, die zwischen 1998 und 2009 in Istanbul jeweils 6 Monate verbracht haben. Nachdem die Arbeiten von März bis Juni 2009 im BM SUMA Contemporary Art Center in Istanbul zu sehen waren, werden die künstlerischen Positionen ab 29. August in Berlin gezeigt.

http://www.kunstraumkreuzberg.de/
www.berlinistanbul2009.org

PDF for the book/ PDF des Buches

 

Flash ist Pflicht!
Hamit
Flash ist Pflicht!
Saban