Unbenanntes Dokument
    Susanne Bosch  
    Project Documentation 2005-20Calendar 2020Bibliography – ChronologyBibliography – Free downloads VitaWorkshopsResearchContactImpressum & Datenschutz  
     
weiterzurück>  

Das Cafe als Rohbau © Susanne Bosch, 2018
Entwürfe © Susanne Bosch, 2018
Entwürfe © Susanne Bosch, 2019
Entwürfe © Susanne Bosch, 2019
Stadtteilerkundungen © Holger xxx, 2019
Stadtteilerkundungen © Holger xxx, 2019
Stadtteilerkundungen © Holger xxx, 2019
Stadtteilerkundungen © Holger xxx, 2019
Stadtteilerkundungen © Holger xxx, 2019
Stadtteilerkundungen © Holger xxx, 2019
Zwischenpräsentationen © Ulrike Zimmermann, 2019
Zwischenpräsentationen © Ulrike Zimmermann, 2019

1. Platz Kunst am Bau in Berlin Mitte für das Haus der Jugend, Nauener Platz (Realisierung 2020)

kommen und gehen | verweilen ist ein partizipatives Kunst am Bau  Projekt in Berlin Wedding im Zusammenhang mit der Baumaßnahme „Sanierung und Umbau Komplex Nauener Platz“.

Das Kunstwerk arbeitet mit Methoden aus der kritischen Kartographie. Diese hinterfragt das dominante Paradigma der Kartographie, das besagt, dass Karten neutrale Abbilder der Wirklichkeit seien. Als Methode analysiert sie Karten als Ausdruck und/oder Produzenten sozialer Wirklichkeiten. Durch kritisches Hinterfragen von Karten und ihrer Entstehung generell und im Einzelnen wird Wissen zeitlich und räumlich situiert, dessen Beziehung zu Macht untersucht und Grundlagen des Denkens in Frage gestellt.

Das Kunstprojekt lädt Bewohner*innen Berlin Weddings ein, als lokale Expert*innen ihres Alltags aktiv Daten und Fakten zu sammeln und zu entscheiden, welche in einer Ganzraum-Zeichnung im Nachbarschafts-Café umgesetzt werden.

Als Künstlerin wurde ich bei kommen und gehen | verweilen durch verschiedene Ansätze mit Anwohner*innen zur Chronistin von dem, was mir mitgeteilt wurde von verschiedenen Altersgruppen Menschen unterschiedlicher Nationen, Geschlecht und Herkunft sowie politisch Aktiven, aber auch durch Literatur und Beobachtung. Daraus entwickelte sich eine Übersetzung der Daten in einer sogenannte Weddinger ‚Habitat’, die diesen versucht in seiner Diversität durch Zeichnung, Text und Daten zu beschreiben.